Etappe 2: Niederkorn (Differdingen) – Junglinster, 166,8 Kilometer
Marijn van den Berg (EF Education-EasyPost) gewann die zweite Etappe der Škoda Tour de Luxembourg im Massensprint in Junglinster. Der Niederländer verwies Timo Kielich (Team Visma | Lease a Bike) und Pierre Gautherat (Decathlon CMA CGM Team), die zeitgleich gewertet wurden, auf die Plätze. Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech), der als Führender in das Gelbe Trikot gestartet war, kam ebenfalls zeitgleich als Fünfter ins Ziel.
Ausgehend von Niederkorn im ehemaligen Bergbaubecken im Süden des Landes führte die Etappe in den Osten des Großherzogtums, bevor der Schlussrundkurs um Junglinster in Angriff genommen wurde. Die Montée de Berdorf, der längste Bergwertungsanstieg des Tages, und die Montée de Waldbillig bildeten dabei die Hauptschwierigkeiten.
Die Ausreißergruppe des Tages bildete sich kurz nach dem Start in Niederkorn und bestand aus fünf Fahrern: Maël Guegan (CIC Pro Cycling Academy), Steyn van der Veen (Metec – Solarwatt p/b Mantel), Mauro Brenner (Rembe | Rad-net), Conrad Haugsted (Team Coloquick) und Mats Berns (Nationalmannschaft Luxemburg). Joshua Amos Gudnitz und Sebastian Nielsen (Team Coloquick) schlossen später zur Spitzengruppe auf, zu der im finalen Teil des Rennens drei Fahrer desselben Teams gehörten.
Auf dem Schlusskurs rund um Junglinster, etwa 20 Kilometer vor dem Ziel, teilte sich das Hauptfeld zeitweise in mehrere Gruppen. Zu diesem Zeitpunkt war die Spitze des Rennens auf die drei Fahrer des Teams Coloquick geschrumpft, die später ebenfalls wieder eingeholt wurden. Die Schlussphase war zudem von wiederholten Angriffen im Hauptfeld geprägt.
Auf der Schussrunde setzten sich Søren Kragh Andersen (Lidl-Trek) und Matteo Vercher (TotalEnergies) ab und fuhren einen Vorsprung von bis zu 15 Sekunden heraus, ehe sie 1 Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurden. Die Etappe endete somit in einem Massensprint, den van den Berg gewann.
In der Gesamtwertung übernimmt van den Berg das Gelbe Trikot, 4 Sekunden vor Gautherat und vor van der Poel, dem Sieger der Auftachetappe.
Die Reaktionen
Marijn van den Berg (EF Education-EasyPost): “Ich war extrem motiviert und wollte diesen Sieg unbedingt. Die Schlussphase war ziemlich hektisch mit vielen Attacken. Das Ziel war, mich für den Sprint gut zu positionieren. Mein Team hat einen hervorragenden Job gemacht, und der Anfahrer von Lukas Nerurkar war wirklich stark. Genau so hatten wir es heute Morgen besprochen. Ich habe meinen Sprint zu früh begonnen, was nicht sehr clever war, aber am Ende hat es gereicht. Morgen wird ein anderer Tag. Ich habe keine Ambitionen für die Gesamtwertung, deshalb werden wir uns ganz in den Dienst von Mikkel Honoré stellen.”







